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Heute war Action angesagt. Robben auf dem Boot, Austern schlürfen, Sonne auf der Haut auf hoher See und am Nachmittag der Flug über die Dünen der Namib! Wir waren ganz gespannt.

Meine Nacht war mal wieder lausig und daher machte es mir auch nichts aus, schon wieder kurz nach 6:00 Uhr aus dem Bett zu hüpfen. Es herrschte ein strammer Wind, sodass wir im „Sandtreiben“ nach Walfisbay, die Hafenstadt bei Swakopmund, fuhren, wo wir an Board gehen sollten. Dort angekommen, wurde uns aber leider gesagt, dass bei diesem „Sturm“ die Boote nicht zu Wasser gelassen werden, wir aber gerne am Mittag wiederkommen könnten. Leider passte das zeitlich nicht mit unserem Flug überein, so dass wir leider auf diesen Trip verzichten mussten. Es war bereits richtig warm geworden und dabei waren es grade erst 9:00 Uhr, aber leider beißte der Wind recht ordentlich. Ein Katamaran, der grade fertig zum Auslaufen gemacht wurde, brachte uns kurz ins Grübeln, ob wir nicht mit ihm raus fahren wollten. Aber nach gründlicher Überlegung kamen wir zu der Einsicht, dass die Fahrt wohl sehr schaukelig werden könnte und es wohl keine Robbe wagen würde, an Bord zu kommen. Außerdem hatten sie eh keinen Platz mehr für uns. So karrten wir noch durch Walfisbay rüber zu dem Salzabbaugebiet. Salzseen, soweit das Auge reichte. Salzberge, so blütenweiß, als ob sie mit Tafeltüchern gedeckt wurden wären. Genial!

Dann ging es zurück ins Hotel, wo kurz umdisponiert wurde. Wir entschlossen uns zu einem Stadtbummel durch Swakopmund. Mein Gesicht wurde etwas länger, als ich feststellte, dass die typischen Souvenirs zu Edelkitsch mutiert waren und zu Designerpreisen vermarktet wurden. Hoffentlich änderte sich das in Kapstadt!

Am späten Nachmittag wurden wir dann für unseren Rundflug abgeholt. Wir wurden auf 2 Flugzeuge aufgeteilt, weil pro Maschine nur maximal 5 Personen mitfliegen konnten. Wir waren zwar nur zu viert, aber durch das weitere Paar, was unserer Maschine zugeteilt wurde, musste Sabi(ne) leider in das 2. Flugzeug wechseln. Dafür bekam sie 10% Rabatt und durfte neben dem Piloten sitzen.

Unser Pilot, ein Schnuckelchen 1 Klasse, flog uns über die Wüstenlandschaft der Namib, Naukluft bis hin zu Sossusvlei. Ein Farbspiel breitete sich unter uns aus, was überwältigender nicht sein konnte. Der Übergang von Sand zu Fels, teilweise mit zartem smaragdgrünen Flaum bewachsen bis zu gelbblühenden Großflächen, die wir dort bestimmt nicht vermutet hatten. Den Abschluss krönte noch ein atemberaubender Sonnenuntergang, den wir in der Luft vom Flieger aus bewundern konnten.

Der Abend glitt in unserem Hotel, dem Europa Hof, bei einem guten Essen, Bier und einem ausgedehnten Spaziergang zum Hafen von Swakopmund aus. Bei der Gelegenheit wurde natürlich die Anwesenheit aller 3 Sternbilder überprüft.

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