.
Dikdik
Elefant
Elenantilope
Erdferkel
Gepard
Ginsterkatze
Giraffe
Honigdachs
Hyäne
Impalaantilope
Kaffernbüffel
Klippschliefer
Kudu
Kuhantilope
Leopard
Löffelhund
Löwe
Pferdeantilope
Rappenantilope
Serval
Spitzmaulnashorn
Schabrackenschakal
Spießbock/Oryx
Springbock
Springhase
Steppenpavian
Streifengnu
südafrik. Seebär
Thomsongazelle
Wasserbock
Warzenschwein
Wüstenluchs
Zebra
Zebramanguste

◄ zurück...

 
 
 
Wissenschaftliche Bezeichnung: suricata

Verbreitung: Afrika

Einen der sozial lebenden Vertreter der Mungos finden wir in dem 25-35 cm langen, mit einem bis zu 25 cm langen Schwanz ausgestatteten, graubraunen bis weißgrauen Erdmännchen. Sein rauhes Fell zieren zusätzlich 8-10 bräunliche Querbinden, die über den Rücken laufen. Der nahezu weiße Kopf endet in einer rüsselartigen Schnauze. Die lebhaften Augen sind von einem dunklen Ring umgeben; die Ohren und das Schwanzende sind schwarz.

Lebensweise Erdmännchen leben sehr häufig in größeren Gemeinschaften mit Erdhörnchen und Fuchsmangusten in einem großen Bau zusammen. Trotz ihrer großen, kräftigen Krallen an den Vorderzehen überlassen die Erdmännchen wie auch die Fuchsmangusten die Hauptgrabarbeit gerne den Erdhörnchen.

Ernährung Den Namen »Scharrtier« erhielten die Erdmännchen aufgrund ihrer Eigenschaft, während der Nahrungssuche, die nur während des Tages und in unmittelbarer Umgebung des Baues stattfindet, ständig am Boden nach Fressbarem zu scharren. Ausgelöst wird dieser Scharrtrieb durch den Geruchssinn und wird nicht eher unterbrochen, bis die aufgespürte Beute vollständig freigelegt ist. Die Erdmännchen ernähren sich in der Hauptsache von Insekten, Spinnen und Tausendfüßern, nehmen aber auch Ratten, Mäuse, Reptilien sowie Vögel und deren Eier. Da die in unmittelbarer Nähe ihrer Höhle auf Futtersuche gehen, wird hier bald das Futter knapp, so dass sie nach einer gewissen Zeit genötigt sind, ihren Bau aufzugeben und in einiger Entfernung einen neuen zu gründen. Trotz ihres sehr geselligen Wesens sind Erdmännchen außerordentlich futterneidisch und trachten stets danach, einem Artgenossen den erbeuteten Brocken wegzunehmen.

Sozialleben In ihren Bauten, in die sie sich nach Sonnenuntergang zurückziehen, liegen die Tiere zu mehreren eng bei- und übereinander. Bei Tage sieht man sie in derartigen »Klumpen« sich sonnend vor den Eingangsröhren liegen. Immer kann man bei dieser Gelegenheit auch einzelne Tiere gleichsam aufrecht auf ihren Hinterkeulen sitzend, die »Sonne anbetend« sehen. Bemerkt eines von ihnen einen Feind, einen Geier etwa, reckt es sich auf seinen vier Hinterzehen hoch und macht sich so lang wie möglich, um aufmerksam die Umgebung zu beobachten. Der Schwanz dient dabei als Stütze. Wird die Gefahr zu groß, stoßen sie einen schrillen Alarmschrei aus und verschwinden in den Bauen.

In Abwehrstellung gegen Angreifer legen sich diese Schleichkatzen auf den Rücken und weisen Krallen und Zähne gegen den Gegner. Während eines Angriffs ihrerseits drohen die Erdmännchen mit einem Katzenbuckel, senkrechten Sprüngen und lautem Keckern.

Fortpflanzung Das ganze Jahr über gebären die Weibchen nach etwa 11 Wochen Tragzeit meist 4 Junge, die rund 6 Wochen gesäugt werden. Die Geschlechtsreife tritt mit etwa 1 Jahr ein.

Gefährdung Es besteht für die Erdmännchen keine unmittelbare Bedrohung durch den Menschen.

▲ nach oben