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Wissenschaftliche Bezeichnung: Panthera pardus

Verbreitung: Afrika, Asien

Mit einer Körperlänge von 95-150 cm gehört der Leopard oder Panther zu den kleineren Großkatzen. Seine Fellfarbe variiert von hellsandfarben bis braunocker, die Unterseite ist weiß oder zumindest weißlichgelb. Sein gesamter Körper weist eine dunkle Flecken- bzw. Punktzeichnung auf. Sieht er im ganzen auch dem Jaguar sehr ähnlich, so unterscheidet er sich doch von diesem dadurch, daß er an den Flanken offene oder ringförmig geschlossene Rosettenflecken trägt, die in ihrem Inneren keinen Zentralfleck aufweisen. Der Leopard ist die Großkatze mit dem größten Verbreitungsgebiet. Es umfaßt weite Teile Afrikas und Asiens. Demzufolge tritt er in sehr vielen Unterarten auf, die zum Teil aufs äußerste bedroht oder sogar schon ausgerottet sind.

Lebensraum So vielgestaltig wie sein Verbreitungsgebiet ist auch der Lebensraum, in dem der Leopard heimisch ist. Er bewohnt ebenso die gewässernahe Taiga, die nordischen Laub- und Trockenwälder wie die Mangroven-, Schilf-, Bambus- und Buschdschungel oder die Trockensavannen Afrikas. Selbst in kalten und heißen Wüsten und Halbwüsten ist er zu Hause. So vielgestaltig sein Lebensraum ist, so variiert er auch in Körpergröße und Fellzeichnung.

Lebensweise und Ernährung In seiner Lebensweise unterscheidet sich der Leopard nicht wesentlich von anderen Katzen. Das heißt, er lebt als Dämmerungs- und Nachttier, das den hellen Tag im Dickicht oder auf einer Astgabel verschläft, einzelgängerisch und sehr ortstreu in je nach Nahrungsangebot unterschiedlich großen Revieren, die durch Harn- und Kotmarkierungen gekennzeichnet werden. Als Beute bewältigt er Säugetiere von Maus- bis Hausrindgröße sowie Vögel und Kaltblüter. Der Leopard bevorzugt Affen, z. B. Paviane, junge oder sehr alte Antilopen, Büffel und andere Wildrinder. Sein regulierender Effekt auf die Beutetierbestände wurde vielfach besonders deutlich, nachdem man den Leoparden in einigen Gebieten völlig ausrottete.

Im Beuteerwerb gleicht der Leopard dem Schneeleoparden, in der Art des Anschneidens und Verwertens der Beute unterscheidet er sich aber. Er schneidet die Nahrung nicht von hinten an, sondern öffnet zuerst den Bauch und entfernt die Eingeweide, die er vergräbt. Niemals frißt der Leopard eine Beute am Ort der Tötung, sondern schleppt sie an einen sicheren Ort, oft auf einen Baum, wo er sie in einer Astgabel festklemmt. Von einer solchen Nahrungsquelle bedient sich der Leopard gewöhnlich mehrere Tage.

Fortpflanzung Normalerweise treffen sich die Geschlechter nur zur Paarungszeit, die in den unterschiedlichen Verbreitungsgebieten zu unterschiedlichen Jahreszeiten auftritt, in tropischen Gebieten auch an keine bestimmte Jahreszeit gebunden sein kann.

Nach 90-105 Tagen Tragzeit bringt die Leopardin 1-7 Junge zur Welt, die 5-7 Monate gesäugt werden. Da die Säuglingssterblichkeit sehr hoch ist, überleben meist nur 2 Junge. Diese öffnen nach dem ersten bis neunten Tag die Augen und verlassen nach etwa 35 Tagen das erste Mal das Wurflager. Feste Kost beginnen sie mit 40-45 Tagen aufzunehmen. An der Aufzucht soll sich auch der Kater beteiligen.

Schwärzlinge Als Besonderheit seien noch die besonders beim Indischen und beim Java-Leoparden auftretenden Schwärzlinge, die als »Schwarze Panther« bezeichnet werden, erwähnt. Bei seitlichem Lichteinfall wird auch bei ihnen das typische Leopardenfell in seiner Struktur sichtbar. Im Verhalten gleichen diese Melanos den normalen Tieren völlig. Besonders wild sind sie nicht.

Gefährdung Wegen ihres besonders schönen Felles werden auch heute noch alle Leoparden erbarmungslos bejagt und gewildert, obwohl sie den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens unterliegen.

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