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Wissenschaftliche Bezeichnung: Lepailurus serval

Verbreitung: Afrika

Mit einer Körperlänge von 70-100 cm zählt der Serval zu den mittelgroßen Kleinkatzen. Seine Gestalt ist sehr schlank und wirkt durch die hohen Beine und den mittellangen Schwanz nach menschlichem Empfinden elegant. Er besitzt große, tütenförmige Ohren. Das kurze, dichte Fell variiert in seiner Färbung derart, dass man unterschiedliche Arten annahm, bis man diese Varianten in ein und demselben Wurf nachwies. Meist weist das Fell eine gelblichbraune Grundfärbung mit schwarzbrauner Fleckung auf, die aber bis auf geringe Reste um die Augen herum völlig fehlen kann. Die Pupillen der gelblichen Augen ziehen sich spindelförmig zusammen.

Lebensweise Als Tagtier bewohnt der Serval die verschiedensten Lebensräume des westlichen Nordafrikas und Afrikas südlich der Sahara, die stets in der Nähe von Gewässern liegen müssen. Servale leben als Einzelgänger bzw. in Mutterfamilien, ortstreu in festen Revieren, mit ständig wiederbenutzten Wechseln zwischen den Wasserstellen. Trotz der langen Beine ist der Serval kein guter Läufer. Bei ihm sind nicht wie beim Gepard die Unterschenkel verlängert, sondern die Mittelhandknochen.

Ernährung Der Serval erbeutet hauptsächlich Nager, Klippschliefer, kleine und junge Antilopen, aber auch Frösche, Fische und Insekten. Größere Tiere erlegt er durch Anschleichen und Fangsprung, kleinere angelt er mit seinen langen, scharf bekrallten Vorderbeinen aus ihren Schlupfwinkeln.

Fortpflanzung Nach einer Tragzeit von 74 Tagen bringt das Weibchen meist in leeren Erdferkel- oder Stachelschweinbauten 2-5 Junge zur Welt, die, blind geboren, am 9. Tag die Augen öffnen.

Gefährdung Der Serval ist z. Zt. nicht unmittelbar bedroht, doch sind die Bestände auch nicht allzu stabil.

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